Gradientenabstieg, Faltungsnetze und andere..., Lokale Empfangsfelder, Filter, Pooling-SchichtenDas Perzeptron wird optimiert
Der Gradientenabstieg
Der Gradientenabstieg ist ein generalisierbarer Algorithmus zur
Optimierung, der in vielen Verfahren des maschinellen Lernens zur
Anwendung kommt, jedoch ganz besonders als sogenannte Backpropagation
im Deep Learning den Erfolg der künstlichen neuronalen Netze
erst möglich machen konnte. Die Aufgabe des Gradientenabstiegs
besteht darin, anhand eines iterativen Prozesses einen Satz von
Parametern zu verfeinern, wobei partielle Differentialgleichungen
verwendet ...
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Arbeit und Verantwortung (nicht lektorierter Rohentwurf)An die Arbeit!
Es geht nicht um die bessere Berechnung der Zukunft, sondern um die
Erweiterung der Vorstellungskraft.
In
den siebziger Jahren wohnten zwei ältere Damen in der Wohnung
über mir, sozialer Wohnungsbau, ein Zimmer, kleine Küche
mit Sitzbadewanne, Diele mit Kleiderschrank, Bad mit abwaschbarer
Ölfarbe gestrichen, die große Ölfarb-Nasen über
der ganzen Fläche verteilt, Gasheizung, kleiner Balkon, also
schon recht ordentlich ausgestattet und zum Preis von 80 ...
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Moderne Feudalherren, Die unsichtbare Hand (nicht lektorierter Rohentwurf)Der neue Handelsimperialismus
Imperialismus
ist laut Duden das Streben von Großmächten nach einer
(militärischen, politischen und wirtschaftlichen)
Vormachtstellung, das mit rücksichtsloser, expansiver Politik
durchgesetzt wird. Expansion muss keine territoriale Größe
bezeichnen. Auch Ausdehnung politischer Macht etwa in exterritoriale
Rechtsgebiete verträgt der Begriff als eine Bestimmung. Wenn wir
also von einem neuen Handelsimperialismus sprechen, dann ...
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TheaterWas für ein herrliches Theater!
Friedrich Schiller, (2017) Die Räuber - Residenztheater München - Regie: Ulrich Rasche (2017)
Peter Handke, (1966) Publikumsbeschimpfung - Uraufführung im Frankfurter Theater am Turm, Regie: Claus Peymann
Thomas Bernhard, (1984) Der Schein trügt - Uraufführung im Schauspielhaus Bochum, Regie: Claus ...
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Eine Bemerkung zum Anderen und zu Technikgrenzen im DialogSozialontologie
Ontologie fragt nach dem Seienden als
Seiendem (to on he on) (Aristoteles), nach dem Sein des Seienden
(Heidegger). Was heißt es, daß etwas ist, daß es
existiert? Ontologie fragt nach dem Nicht-Beliebigen solcher Setzung
und als das nach den Grundstrukturen des Wirklichen und Möglichen.
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nichts, das sich nicht sagen ließe - das Böse, Teil 6Gut und böse als Eigenschaften
Verlassen
wir für einen Augenblick die Ebene der Geschichten, also die
Ebene eines Sprechens, dass sein Thema an den langen Faden der Zeit
hängt und lassen uns auf die Ebene ein, von der wir zunächst
nicht sagen können, ob eine ontologische oder die der Semiotik
ist.
Viele
philosophische Richtungen bestreiten, dass gut zu sein im ...
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Michael SeibelÜber Verantwortung
Wir
sprechen von Verantwortung. Wir meinen damit, dass sich jedermann für
seine Tat einem richterlichen Urteil zu stellen hat. Verantwortlich
sein heißt, sich vor einer richterlichen Instanz rechtfertigen
müssen. Was für ein Gericht das ist, wollen wir zunächst
genauso offenlassen wie die Frage, um was für Taten es ...
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Von Michel Houellebecq bis Blaise PascalZitate über Langeweile
Es
scheint bisweilen, dass wir in einer Zeit leben, in der die Menschen
weniger denn je bereit sind, Langeweile zu ertragen, und ohne jeden
Zweifel füllen Abwechslung und „Action“ heute die
Ka ...
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Walter Benjamin - Die Aufgabe des Übersetzers
Nirgends erweist sich einem Kunstwerk oder einer Kunstform
gegenüber die Rücksicht auf den Aufnehmenden für deren
Erkenntnis fruchtbar. Nicht genug, daß jede Beziehung auf ein
bestimmtes Publikum oder dessen Repräsentanten vom Wege ab ...
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Das Leben und seine ständigen ÜberforderungenAlltägliche Überforderungen
Das Sisyphos-Christus-EGO
Tragikomik
Fragen, die man falsch gestellt,
Schafft man nicht mehr aus der Welt;
Man verbringt dann seine Tage
Grübelnd über solcher Frage,
Und man kanns noch Gnade nennen,
Stirbt man ohne zu erk ... ... mehr
Ästhetik: Kontexte für Stillleben
Natur-Abbild? Trugbild? Sinnbild?
Geht es um Vortäuschung von Realität?
Ja, manchmal... z.B.
in der Trompe-l’œil Malerei (frz. „täusche das
Auge“), einer absichtlich illusionistischen Malerei.
Ist denn ausgemacht, dass man überhaupt die Chance hat, zu so etwas wie einer Realität zu kommen,
es sei denn, man täuscht sie v ...
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Dialog beim Gastmahl über Eros und das Schöne
Diotima • Sokrates
(...) Und so will ich dich denn jetzo
lassen und eine Rede über den Eros welche ich einst von einer
Mantineerin Namens Diotima gehört
habe, welche hierin und auch sonst sehr weise war, auch den Athenern
einst bei einem Opfer vor der Pest zehnjährigen Aufschub der
Krankheit bewirkte, welche auch mich in Liebessachen unterrichtet
hat, die Rede also welche diese gesprochen hat will ich versuchen
euch zu wiederholen, von dem ausgehend worüber ich mit Agathon
übereingekommen bin, sonst aber ganz für mich al ...
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Ästhetik: Zur Arbeit von Peter BrookFive Truths
eine Installation des Victoria and Albert Museum von Katie Mitchell, in der die Inszenierungsstile von fünf
bedeutenden Regisseuren des 20. Jahrhunderts anhand der 5. Szene im 4.Akt des
Hamlet-Dramas veranschaulicht werden, in der Ophelias wahnsinnig
wird, nachdem sie vom Tod des Polonius und der Abreise Hamlets
erfahren hat.
Die fünf Regisseure, auf die Katie
Mitchell ziemlich kongenial abhebt, sind:
Constantin Stanislavski, (1863- ...
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