Attac fractale, Fractale en march (nicht lektorierter Rohentwurf)Good ones don’t come by the score
Der Ansatz einer
fraktalen Geometrie der Märkte stellt die allseits verbreitete
Hypothese der effizienten Märkte grundlegend in Frage. Und damit
natürlich auch gleich jeden Ansatz eines Gleichgewichtes, der
das Marktgeschehen, aus welchem Blickwinkel auch immer, sei es unter
Angebot und Nachfrage oder unter rein montären Prozessen
betrachtet. Momentum-Strategien ersetzen nun historische Trend- bzw.
Kursverlaufsan ...
... mehr
Mangel vs. Sein (nicht lektorierter Rohentwurf)Angst vor dem Wettbewerb
Die Angst vor dem Wettbewerb scheint sich ins Unermessliche zu steigern,
betrachtet man die staatsdirigistischen Maßnahmen, die zur Zeit
in den großen Volkswirtschaften um sich greifen und wie in
einer Art Selbstansteckung die Märkte und die Institutuionen,
die zum Schutz des freien Wettbewerbs gegründet wurden,
infizieren. Renationalisierung der Wirtschaft, vor allem des Kapitals
und Protektionismus sind an der Tagesordnung und antworten auf die
inhärenten negativen Auswirkungen der sog. Globalisierung auf
die nationalen Volkswirtschaften. Mit den Ve ...
... mehr
Rechtsfreie Räume? • Krise und Responsivität • >Die populistische ElementarrationalitätMeinung und Affekt
Demokraten optieren dafür, dass es die
ungehinderte Bildung einer öffentlichen Meinung e ...
... mehr
Samuel Beckett: Endspiel
Personen
Nagg
Nell
Hamm
Clov
Innenraum
ohne Möbel.
...
... mehr
Gottes Krieger • Gott ist tot • Es lebe GottAllmacht und Beeinflussung
Die Beziehung zwischen Gottes
Souveränität und dem freien Willen der Glaubensgemeinschaft
haben wir mit dem Begriff der Partizipation, Teilhabe, bestimmt.
Partizipation funktioniert in der Religion ähnlich wie Katharsis
bei Aristoteles,
von dem wahrscheinlich auch die Vorstellung der religiösen
Teilhabe abgeleitet und ins Christentum und den Islam übernommen
worden ist.
Wesentlich in diesem Zusamm ...
... mehr
Michael Seibel - Intimitäten aus dem Verhältnis von Recht und TugendKurze Kritik der Gerechtigkeit
Gerechtigkeit
ist bekanntlich die platonische Tugend par exellence und zugleich
einer der großen normativen politischen Schlüsselbegriffe.
Die
Formel »suum cuique«, gerecht
ist eine Handlung, wenn sie jedem das gibt, was ihm zukommt, dürfte
neben der goldenen Regel („Behandle
andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“)
einer der zustimmungsfähigsten Formeln der gesamten Ethik sein ...
... mehr
Protokoll vom 16.3.2016Kultur und Identität
Mit
vergleichsweise grober Axt haben wir den Begriff der Kulturellen
Identität in zwei Teile zerlegt. Zwei Begriffe sind
zusammen: Kultur und Identität.
...
... mehr
Heideggers Pointe hyperbolischer RationalitätMehr Professionalität = mehr Begründung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Ist das so? Eine
schwierige Frage.
Die
Vorstellung traf auf heftigen Protest, dass zunehmende
Professionalisierung zugleich mit einem immer engmaschigeren
Begründen einhergeht. Ganz im Gegenteil, wo dauernd nur
begründet wird, läuft nichts. Wechselseitige
Begründungsüberbietung der professionellen Akteure findet
nicht statt. So wurde widersprochen.
Letztens
bin ich über auf ein Zitat des DS-Drogeriemarkt-Gründers
Götz Werner gestoßen, des derzeit vielleicht bekanntesten
Befürworters des bedingungslosen Grundeinkommens, der sinngemäß
sagte:
Wer etwas nicht will findet Gründe, wer ...
... mehr