Automatische Erkennung von Handschrift, Turing-Vollständigkeit neuronaler Netze, Aktivierungsfunktionen, Fehlertoleranz und Redundanz, Trainings- und Kontrolldaten, die KostenfunktionDas Perzeptron in Aktion
Also rein ins Geschehen! In Folgendem
möchte ich eine konkrete Technik, die automatische Erkennung von
Handschriften auf ihren erkenntnistheoretischen Gehalt hin auslegen,
durchaus nicht grundsätzlich anders, als wenn ich einen Text
Shakespeares interpretieren würde. Ein Stück klassische
Bildung und eine gewisse Kompetenz zur Literaturinterpretation traut
man uns ja zu. Unter einer philosophischen Interpretation von
technischen Algorithmen kann man sich dagegen meis ...
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Gradientenabstieg, Faltungsnetze und andere..., Lokale Empfangsfelder, Filter, Pooling-SchichtenDas Perzeptron wird optimiert
Der Gradientenabstieg
Der Gradientenabstieg ist ein generalisierbarer Algorithmus zur
Optimierung, der in vielen Verfahren des maschinellen Lernens zur
Anwendung kommt, jedoch ganz besonders als sogenannte Backpropagation
im Deep Learning den Erfolg der künstlichen neuronalen Netze
erst möglich machen konnte. Die Aufgabe des Gradientenabstiegs
besteht darin, anhand eines iterativen Prozesses einen Satz von
Parametern zu verfeinern, wobei partielle Differentialgleichungen
verwendet ...
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Meritokratie - Lottokratie - oder doch besser Parteiendemokratie
Vor- und Nachteile von Demokratiemodellen, die gerade wieder Mode werden
Steckt unsere Demokratie in der Krise? Falls ja, wer ist daran Schuld? Elitäre, weltfremde Politiker oder ein frustriertes,
irrationales Wahlvolk? Ein hörenswerter Vortrag des Politikwissenschaftlers Jan-Werner Mü ...
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Modell Europa – eine Sackgasse? Wohlstand zum Nulltari, eine reine Geldangelgenheit (nicht lektorierter Rohentwurf)Erzwungener Beistand
Die Notenbankpolitik der EZB hat unserer Ansicht
nach die marktwirtschaftlichen Regeln der Kapitalmärkte außer
Kraft gesetzt und klammen Staaten und unseriös haushaltenden
Regierungen durch ihre Niedrigzinspolitik einen Zugang zu den
Kapitalmärkten erzwungen. Natürlich kann man in diesen
Fällen nicht die normale Vorstellung einer Zwangswirkung
unterstellen, sie ist spezieller. In unseren Kontexten, wenn der
Begriff Zwang auftaucht, dann haben wir staatliche Rechtsmittel zur
Durchsetzung von Interessen im Auge. Diese Rechtsmittel b ...
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Fazit
Frage ist, ob sich die
Ausbreitung der Logik des Populismus als Denkweise wirklich durch
'besseres Zuhören' stoppen lässt, wie von fast allen
Parteien in Deutschland empfohlen. Diese Zuversicht hat eine, wie
ich finde, entscheidende Schwachstelle: Gesetzt, jemand neigt in
einer Mangelsituation – z.B. Arbeitslosigkeit, Angst, sozial abzurutschen – dazu,
sich als Opfer im Sinne der populistischen Proto-Logik zu sehen, dann
ist nicht einzusehen, warum schon 'besseres Zuhören' ihn dazu
bewegen sollte, auf die Vorteile der populistische ...
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Der überflüssige Mensch
Solidarisierungsdiskurs, Legitimationsdiskurs,
Synthesisdiskurs, Kooperationsdiskurs
Ich habe Trojanows
Traktat Der überflüssigen Mensch von 2013 zunächst
als eine Anklageschrift gegen ein System der sozialen Ungleichheit
gelesen, das nach wie vor jeden achten Menschen auf der Welt in
extreme Armut zwingt, als eine Klageschrift. Aber das ist nicht der Kern.
Der Kern ist ein
Begriff, der es seinen Lesern erlaubt, die unterschiedlichsten
Inhalte miteinander zu amalgamieren, Überzählig ...
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Eine Bemerkung zum Anderen und zu Technikgrenzen im DialogSozialontologie
Ontologie fragt nach dem Seienden als
Seiendem (to on he on) (Aristoteles), nach dem Sein des Seienden
(Heidegger). Was heißt es, daß etwas ist, daß es
existiert? Ontologie fragt nach dem Nicht-Beliebigen solcher Setzung
und als das nach den Grundstrukturen des Wirklichen und Möglichen.
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Vier Vorbegriffe - Recht, Sitte, Ethik und Religion - das Böse, Teil 3Ist das Böse auf dem Rückzug?
„Im
Jahr 2004 wurde noch einer von 13 000 Menschen ermordet, bis zum
Jahr 2010 war es nur noch einer von 14 500. Bei Kriegen ist
Ähnliches zu verzeichnen. Ohne Frage wird noch immer gekämpft
(im Jahre 2012 starb jeder 400. Syrer im Bürgerkrieg), aber
Kriege zwischen Staaten – die im Regelfalle größten
und blutigsten Konflikte – finden fast nicht mehr statt. Es
gibt sogar Anzeichen dafür, dass auch Bürgerkrie ...
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Philosophische GrundlagenWas uns bewegt...
Es
gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist
darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich
von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind
aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind
ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das
Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten
vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katas ...
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Das drohende Ende der repräsentativen Demokratie
Kooperationschancen und -hindernisse
zur Erhaltung des formlosen Gegenhalts in der Gesellschaft.
Die
repräsentative Demokratie ist entgegen einer weit verbreiteten
Meinung eine endliche Struktur. Gelingt es dem Staat nicht mehr, den
formlosen Gegenhalt zu erhalten, den die gesellschaftlichen
Formationen untereinander erzeugen, naht auch das vorzeitige Ende
der repräsentativen Demokratie. Denn ist der Staat maßlosen
„Gemeinwohlbelangen“ starker gesellschaftlicher Kräfte
ohne hilfreiche Kooperationspartner ausgeliefert, ...
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zwischen Heidi Luft und Michael Seibel anläßlich des Philosophietreffens am 7.12.2016Dialog über das Glück
Sprechen wir darüber. Schriftlich diesmal, um eine
weitere Chance wahrzunehmen, die Argumente zu ordnen und vielleicht
ein wenig zu schärfen, was wir parallel dazu bespre ...
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Walter Tydecks zu: Biomedizinische Erneuerung des Menschen oder neuer Übermenschwahn?Mensch 2.0
Einleitung
Citizen Cyborg ist der Titel eines 2004 erschienenen Buches von James Hughes (seit 1984 buddhistischer Mönch, Soziologie-Abschluss in Chicago, unterrichtet Bioethik am Trinity College in Connecticut, 2004-2006 Präsident der World Transhumanist Association, Präsident des Institute for Ethics and Emerging Technologies). Citizen Cyborg könnte frei übersetzt werden mit »Bürgerrechte für künstliche intelligente Wes ...
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a propos Beuys
Ich würde gern
ein klareres Bild davon gewinnen, was an der Arbeit Josef Beuys' es
eigentlich war, das ihm seine außerordentliche hohe Resonanz
eingebracht hat und in welchem Umfeld es dazu kam. Mehr als eine
vorläufige Plausibilisierung erwarte ich nicht.
Ich geh& ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesSchaden und Schmerz
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ich
möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die
Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht
rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum
Begriff des Tausches natürlich
mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx.
Die Äquivalenz
von Schaden und Schmerz
Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.)
Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel LévinasEmmanuel Lévinas:
„Könnte es sein, dass die Moral uns zum Narren hält?“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Download: Auszug aus Emmanuel Lévinas 'Totalität und Unendlichkeit'
Wir haben begonnen,
uns mit der Ausgangsfrage von 'Totalität und Unendlichkeit' von
Emmanuel Lévinas zu befassen. Könnte es sein, so
lautet diese Frage, dass die Moral uns zum Narren hält?
In anderen Worten: Könnte es sein, dass Mensche ...
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