Arbeit und Verantwortung (nicht lektorierter Rohentwurf)An die Arbeit!
Es geht nicht um die bessere Berechnung der Zukunft, sondern um die
Erweiterung der Vorstellungskraft.
In
den siebziger Jahren wohnten zwei ältere Damen in der Wohnung
über mir, sozialer Wohnungsbau, ein Zimmer, kleine Küche
mit Sitzbadewanne, Diele mit Kleiderschrank, Bad mit abwaschbarer
Ölfarbe gestrichen, die große Ölfarb-Nasen über
der ganzen Fläche verteilt, Gasheizung, kleiner Balkon, also
schon recht ordentlich ausgestattet und zum Preis von 80 ...
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Billionen-Blase (nicht lektorierter Rohentwurf)Toxische Werte
Good times, bad times
Good times, bad times – so singt der
versierte Optimist weiter: You know I had my share.
Ja, solange der Aktienkurs die zyklischen Schwankungen der Konjunktur
bzw. der volkwirtschaftlichen Gesamtsituation – d.i. die Summe
der Wirtschaftleistungen, die sich in den prozentualen Veränderungen
des BIP ausdrücken – wiederspiegelt. Aber dann sprechen
wir nicht von Krisen. Bad times aber können Krisen sein, Phasen,
in denen kaum jemand singen kann: I had my share. Ak ...
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Der Deal: Freiheit aufgeben für GlückDas Streben nach Glück – Freiheit, die sich selbst auflöst
Die zentralen Versprechen der
Plattform-Ökonomie
lauten Komfort und Effizienz. Das
ist nichts anderes als die aktuelle Version dess ...
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Der neue Blick des Staates auf seine BürgerSozialkredit - fernöstlich und doch so nah
China experimentiert gegenwärtig
mit einem Sozialkreditsystem totaler Überwachung, das das
Raster der Gründe, die den Menschen Anlass geben, sich im
System konform zu verhalten, stark verfeinert. Frage ist ...
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Die Schweiz entscheidet sich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen - Vom Sinn des WirtschaftensGrundeinkommen - Abgelehnt!
Eigentlich schwer zu
verstehen ...
Oktober 2013: Die
Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“
überreicht der Schweizer Regierung eine Liste mit mehr als
130.000 Unterschriften für die Einführung eines
bedingungslosen Grundeinkommens. Das Quorum für einen
Volksentscheid ist damit erreicht. Die Politiker befassen sich mit
dem Text der I ...
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Oder doch mehr Arbeit
Oder doch vielleicht
mehr Arbeit?
„Die Ausgangshypothese zahlreicher
Grundeinkommensbefürworter, dass Vollbeschäftigung ein
Mythos sei und uns die Arbeit ausgehe, kann ökonomisch nicht
überzeugen und ist widerlegt. Die „Kuchenvorstellung“
einer fest vorgegebenen Menge an möglicher Arbeit ist falsch,
das zeigt nicht zuletzt die Entwicklung der Erwerbstä ... ... mehr
Différance - Derridas Argument
Zur
Lektüre steht Derridas Vortrag DIE DIFFÉRANCE vom 27.
Januar 1968 vor der Société française
de philosophie.
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SWR-RechtsredaktionAsyl und Grundgesetz
Ist eine
Obergrenze zulässig?
Die Stimmen, die eine zahlenmäßige
Begrenzung des Grundrechts auf Asyl fordern, werden immer lauter.
Einige wollen sogar die komplette Abschaffung. Doch ob das
Grundgesetz eine Obergrenze erlaubt, ist bei Staatsrechtlern hoch
umstritten.
"Das Grundrecht auf Asyl für
politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt au ...
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Ästhetik: Rückblick auf AnfängePeter Brook macht seit 70 Jahren Theater
Zwei Videos zur Diskussion über Peter Brooks Reflexionen auf Regie ...
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Harry Frankfurt über die WahrheitsliebeHarry Frankfurt „Die schwächste aller Leidenschaften“
Ist das jetzt ein
'leichter Text'?
Wir haben ihn
gleichsam in zwei Teile portioniert. Im ersten Teil ging es um
Frankfurts These, dass dasjenige, was uns eigentlich verletzt, wenn
uns jemand belügt, dreierlei ist ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesFesselung ... Selbstfesselung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Da
sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“.
Wir habe uns als
Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung:
»Schuld«, »schlechtes Gewissen« und
Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben
Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert:
„Ein Thier heranzüchten, das
versprechen darf“.
Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf?
Tiere
können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein,
indem wir versprechen lernen?
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