Philosophische GrundlagenEinleitung
Einleitung
Heute eine Philosophie des menschlichen Daseins zu entwerfen, scheint
höchst zweifelhaft. Wer braucht so etwas? So fragen nicht nur
solche Menschen, die mit dem, was sie aus der philosophischen
Öffentlichkeit in jüngeren Zeiten erreicht hat, wenig
anfangen können; so fragen auch wir. Die phi ...
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Arbeiten für die anderen, Euphorische Rauschzustände, Großer Zapfenstreich für den Euro (nicht lektorierter Rohentwurf) Europäisches Krisenlatein
Edis,
die europäische Einlagensicherung, ist gewissermaßen ein
Missbrauchsopfer populistischer Diskurse in Deutschland. Sie hat
weder etwas zu tun mit den Bürgern Europas als gute oder
schlechte Sparer, was gerne im Vergleich zwischen den Bürgern im
Norden und denen im Süden Europas kolportiert wird, noch etwas
mit der Verringerung oder gar Vermeidung von Währungskrisen in
Europa. Zwischen dem Norden und dem Süden Europas kam es nach
der Euro-Einführung zu einer makroökonomischen ...
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Einfall der Hybris, der Weg der Hybris, Hybris des Social-Scoring (nicht lektorierter Rohentwurf)Geld und Macht
Schauen wir auf die nächsten Jahre, so sehen
wir wie in einem Brennglas die Beziehung zwischen Geld und Macht, die
wir als eine Säule der politischen Ökonomie beschrieben
haben. Und die bereits seit dem ausgehenden Mittelalter Zug um Zug
dicker und stabiler geworden ist (vgl. Erbe der Fugger). Auf dieser
Säule des Vertrauensverlustes
stehen heute weite Teile der Bankenwirtschaft wie der
Staatenfinanzierung mit erheblichen politischen Folgen eines
Vertrauensverlustes in die demokatischen Verhältnis ...
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unverzichtbare EmpathieHandlungsfreiheit
Die Freiheit zu
handeln, Entscheidungen praktisch werden zu lassen, ist stark von der
modernen Verdichtung der Arbeitsteilung betroffen. Im gängigen
Sprachgebrauch der Schulphilosophie besagt Handlungsfreihe ...
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Legitimität und das tolerable UnguteLegitimität
Und
selbst wenn diese Form, die Demokratie, historisch gerade wie in der Schweiz bisweilen
in einer besonders ausgeprägten Form als direkte
Demokratie
besteht, sagt das noch nichts über die Qualität der
getroffenen Entscheidungen, die auf diese Weise zustande kommen. Art.
72, Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw ...
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Eine Bemerkung zum Anderen und zu Technikgrenzen im DialogSozialontologie
Ontologie fragt nach dem Seienden als
Seiendem (to on he on) (Aristoteles), nach dem Sein des Seienden
(Heidegger). Was heißt es, daß etwas ist, daß es
existiert? Ontologie fragt nach dem Nicht-Beliebigen solcher Setzung
und als das nach den Grundstrukturen des Wirklichen und Möglichen.
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Die AnfängeDem Nichts auf der Spur
Setzen wir uns also auf die Spur des Nichts.
Hier zunächst in der philosophischen Tradition, dann im 2. Teil in der Moderne bei Kant, dann 3. bei Hegel, im 4. Teil bei Sartre. Zu Schluß bei Derrida.
Sich auf die Spur des Nichts zu begeben
ist nicht ganz so leicht, denn ›ex nihilo nihil fit‹.
Aus nichts folgt auch nichts.
Parmenides soll das als erster gesagt haben und später Lukrez in
De rerum natura ...
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Michael Seibel - zur Werthaltigkeit von KryptowährungBitcoins - die Geldidee reloaded
Bitcoin ist eine von inzwischen über 3000 Kryptowährungen. Sie ist
eine privat emittierte, virtuelle Währung. Sie kann sich im
Gegensatz zu konventionellem Fiatgeld auf keinen Staat stützen
und auf keine leistungsstarke Volkswirtschaft. Aber sie mach massiv für sich Reklame.
Man fragt sich, wie solches Spielgeld an Wert kommt.
Andererseits haben sich die sozio-kulturellen Kommunikationspraxen
in den letzten zwanzig Jahren stark durch das
Internet verändert, sodass zu fragen ist, ob dadurch nicht
Währungen eine neue Grundlage bekommen, und ob nicht alte
Vorstellungen von Werthaltigkeit obsol ...
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Vorschlag der Europäischen Stabilitäts InitiativeProposal zum Merkel-Plan
Zur Diskussion
Folgender Vorschlag des ESI zur Lösung des syrischen Flüchtlingsproblems wird gegenwärtig stark diskutiert.
Es lohnt, ihn einmal im Detail zur Kenntnis zu nehmen.
The Merkel Plan
This paper outlines how a ...
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Ein paar Mindestanforderungen an einen philosophischen Diskurs über...
Bewusstsein und Materie
Beim letzten Treffen haben wir uns neuerlich über das Verhältnis
von Bewusstsein und Materialität Gedanken gemacht.
Wir
haben uns von Searle an die alte Zweiteilung Descartes von res
cogitans (Seele) und res extensa (Leib) erinnern lassen.
Bei Descartes ist das in der Tat ein Dualismus. Und Searle beklagt
entschieden, dass wir durch Descartes gewohnt sind, das Verhältnis
von Leib und Seele, von Materie und Geist von dieser begrifflichen
Trennung aus zu denken. Man reißt da etwas auseinander und
bekommt dann im Nachgang allein dadurch ein Problem, sich solche
Fragen stellen zu müssen wie die nach der Materialität der
Seele oder die Frage, ob die Seele oder das Bewusstsein ein der
realen Welt, die doch von Naturgesetzen beherrscht wi ...
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Ästhetik:
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats ...Peter Weiss
a la Peter Brook
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats
dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton
unter Anleitung des Herrn de Sade
Verfilmung des Theaterstücks von Peter Weiss in der Regie von Peter Brook bei United Art ...
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Harry Frankfurt über die WahrheitsliebeHarry Frankfurt „Die schwächste aller Leidenschaften“
Ist das jetzt ein
'leichter Text'?
Wir haben ihn
gleichsam in zwei Teile portioniert. Im ersten Teil ging es um
Frankfurts These, dass dasjenige, was uns eigentlich verletzt, wenn
uns jemand belügt, dreierlei ist ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesWo die Moral herkommt
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
„Ulrich
hatte jedoch damals keineswegs die Absicht, für Moosbruggers
Schicksal auch im weiteren Verlauf zu sorgen. Die entmutigende
Mischung von Grausamkeit und Erleiden, die das Wesen solcher Menschen
ist, war ihm ebenso unangenehm wie die Mischung von Genauigkeit und
Fahrlässigkeit, die das Merkmal der Urteile bildet, die man über
sie zu fällen pflegt. Er wußte genau, (...) daß der
Staat schließlich Moosbrugger umbringen wird, weil das in einem
solchen Zustand der Unfertigkeit einfach das Klarste, Billigste und
Sicherste ist.“
(Robert Musil, Der
Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1970, S 244)
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