Hintergrund einer unmöglichen
ZuschreibungDie 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
Iphigenie auf
Tauris:
„Denn ach!
mich trennt das Meer von den Geliebten,
Und an dem Ufer
steh ich lange Tage,
Das Land der
Griechen mit der Seele suchend“.
Ist es möglich, dass eine
Künstliche Intelligenz eine Seele hat? Es geht mir in Folgendem
nicht darum, diese Frage mit ja oder nein zu beantworten, sondern
verständlich zu machen, was für eine seltsame aber dabei
keineswegs unsinnige Frage das ist. Man kommt auf interessante
Perspektiven dabei. Und zwar nicht nur über Maschinen, sondern
gerade auch über die Menschen, die sie entwickeln.
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Die Geschichte von Henri BernersGeboren im Bunker
Henri Berners wurde Ende 1944 in Düsseldorf unter dramatischen Umständen geboren.
Aufgrund andauernder Luftalarme brachte ihn seine Mutter im Bunker der Städtischen Kliniken auf die Welt.
Der 75-Jährige hat bei einem Vortrag über die Geschichte der Uniklinik erfahren, dass der Bunker noch existiert.
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Ein Faktor auf Wanderschaft, Produktivität und Investition, Investitionen und Steuern, Steuern und Realinvestitionen (nicht lektorierter Rohentwurf) Produktivität und Wohlstand
Was
einst in des Teufels Küche als Substanz der zweiten Revolution
der Wirtschaftsgeschichte buchstäblich zischte und brodelte,
dieses ganze Gemisch aus Kohle, Erz und Stahl hatte eine gehörige,
sinnliche Präsenz und drängte sich geradezu auf, sie in
Beziehung zu setzen mit den Schaaren schuftender Menschen in den
Stollen, Minen und an den Hochöfen. Was mit Hände Arbeit,
hinzugezählt die unsichtbare Hand von A. Smith, in Evidenz
produziert wurde, prangte wie ein Hochofen oder e ...
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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle (nicht lektorierter Rohentwurf)Neue Quellen der Staatsausgaben
Dort,
wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der
Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende
Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der
Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster
Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles)
I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren
Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da
hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...
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Stabilisierungsfunktion, Wettbewerbs-Antagonien, Konzentration – Zentralisation (nicht lektorierter Rohentwurf)Staatliches Krisenmanagement – Distribution
Auf den Feldern
staatlichen Krisenmanagements kann der Begriff der staatlichen
Distributionsfunktion leicht missverstanden werden, handelt es sich
doch hierbei um Einkommensverteilungen und nicht um
Güterdistribution. Dass überhaupt der Staat die Funktion
von Einkommensverteilung ausüben muss, ist an sich schon ein
Zeichen einer nicht optimal funktionierenden Wirtschaft, die im Sinne
gesamtwirtschaftlicher Wohlfahrt offensichtlich nic ...
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und gleich dagegen: Seid vernünftig! - Freiheit von Leiden als Stoische AutarkiePlatons optimistische Behauptung, dass man aus jedem Schicksal etwas machen kann
Platon erzählt im zehnten Buch der
Politeia folgende mythologische Geschichte, wir würden heute
sagen, folgendes Märchen: Es war einmal eine Zeit, da mussten
alle Seelen, bevor sie als Menschen auf die Welt ...
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Materialität und PraxisFreiheit >von<
Wer
von negativer Freiheit als von einem Freisein >von< etwas
spricht, (frei zu sein von Hunger, frei zu sein von Gefangenschaft
oder Verfolgung, frei zu sein von Schändung, frei ...
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Aus dem Grund heraus philosophierenMit dem Nichts auf Wanderschaft
Blicken wir vom letzten Kapitel aus
zurück zu Platon, dann fällt uns die gedankliche Nähe
zwischen Platon und Kant bei der Frage nach der Entwicklung, aber
auch nach der Verwandtschaft der philosophischen Auffassungen
bezüglich der Grundlegung des menschlichen Denkens nicht schwer.
Wir haben dabei nicht so sehr auf die zahllosen Details fokussiert,
sondern sind einem Gedankenzug gefolgt, der uns zu einer der
schwierigsten Fragestellungen der Erkenntnistheorie führte, den
synthetischen Erkenntnissen a ...
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zwischen Heidi Luft und Michael Seibel anläßlich des Philosophietreffens am 7.12.2016Dialog über das Glück
Sprechen wir darüber. Schriftlich diesmal, um eine
weitere Chance wahrzunehmen, die Argumente zu ordnen und vielleicht
ein wenig zu schärfen, was wir parallel dazu bespre ...
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Reinhard Hildebrandt - Das Verhältnis Staat und ZivilgesellschaftWie souverän ist das Volk?
1. Selbstrepräsentation der Repräsentanten
1.1 „Wir sind das Volk“ und die verlorene
Souveränität
Die trotzige Herausforderung des SED-Staats, zum
Ausdruck gekommen in dem vielstimmigen Ausspruch, „Wir sind das
Volk!“, entzog zwar nach der bedingungslosen Kapitulation 1945
dem von der Sowjetunion mit der Führung beauftragten
Personenkreis die Hoheitsbefugnisse und leitete die ...
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Philipp Blom - 'Kultur' als fremdenfeindlicher Kampfbegriffautoritärer und liberaler Traum
Charakteristisch für die gegenwärtige Entwicklung sei, so Blom, die Aufspaltung
zwischen nostalgisch-autoritären Träumen und liberalen
Träume. Rechts und links verlieren an Bedeutung. Standards, die
bisher oft von Sozialisten erkämpft wurden, werden heute von
Nationalisten verteidigt.
Menschenrechte
sind ein Traum und ein zentrales Narrativ der Moderne. Ein gerade 300
Jahre alter, schöner Traum, der auch wieder verschw ...
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Die Verdoppelung der GegenwartDie Repräsentation und das Fort-Da-Spiel
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Wieder
gleich mitten hinein in Heideggers Text „Der Satz vom
Grund“: ...
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über Selbständigkeit und Unselbständigkeit des SelbstbewußtseinsHerrschaft und Knechtschaft
Das Selbstbewußtsein ist an und für
sich, indem und dadurch, daß es für ein Anderes an und
für sich ist; d.h. es ist nur als ein Anerkanntes. Der Begriff
dieser seiner Einheit in seiner Verdopplung, der sich im
Selbstbewußtsein realisierenden Unendlichkeit, ist eine
vielseitige und vieldeutige Verschränkung, so daß die
Momente derselben teils genau auseinandergehalten, teils in dieser
Unterscheidung zugleich auch als nicht unterschieden oder immer in
ihrer entgegengesetzten Bedeutung genommen und erkannt werden m ...
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Michael F. Atiyah 1969 zum Thema:Wandel und Fortschritt in der Mathematik
Der Mathematiker veröffentlicht die Ergebnisse seiner Forschungen in
Fachzeitschriften. In diesen wissenschaftlichen Arbeiten werden
Theoreme bewiesen, die vorher nicht bekannt waren. Für einen
Laien scheint die mathematische Literatur erstaunlich umfangreich zu
sein, glaubt er manchmal doch sogar, es gäbe in der Mathematik
überhaupt nichts Neues mehr zu erforschen.
In den Mathematical Reviews, die in den USA erscheinen, wer ...
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