Vom Geld zum Geld, das Geld ist weg (nicht lektorierter Rohentwurf)Vom Geld
Vom
Geld kommt nichts. Dass im Geld, gar im Bargeld eine autonome Kraft,
eine Energie wohne, die in der Lage wäre, Geld zu vermehren,
diese Vorstellung mag zwar erotisch, autoerotisch sein, funktioniert
nur leider am besten in Jugendträumen und Seeräubergeschichten.
Auch die auf einer einsamen Südseeinsel vergrabene Geldkiste ist
zunächst einmal wenig Wert, wenn sie lediglich gefunden und im
Garten hinter’m Haus wieder vergraben oder ins Kopfkissen
eingenäht wurden. Geldhaltung oder Dagobert Duck& ...
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FreiheitsbegriffeDer Mensch als Eigenschaft der Freiheit
Wenn
es jemanden gab, den es nicht interessierte, wovon sich jemand
befreien will, der sich für frei erklärt, dann Heidegger.
Genauso wenig interessierte sich Heidegger dafür, w ...
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Die scheiternde Homodizee - das Böse, Teil 1Das Böse
Menschheitserfolg und Menschlichkeitsversagen
Reflexionen
auf Ethik kommen am Begriff des Bösen
nicht vorbei. Es ist der traditionelle Begriff, mit dem wir in
unserer Kultur seit mehr als zwei Jahrtausenden auf das moralisch
Verwerfliche zeigen, mittels dessen wir für jedermann das
kenntlich machen, was es unter Menschen, die miteinander
zusammenleben, nicht geben darf. Dem Begriff des Bösen
kommt in dieser Funktion einer moralischen Qualität in unserer
Kultur Exklusivität zu. Wir haben keinen anderen ...
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Was
Ethik leisten soll • Kann man traumatische Erfahrung übersetzen? - das Böse, Teil 2Vom Baum der Erkenntnis essen
Von
den verbotenen Früchten des Baums der Erkenntnis zu
essen, sollte einmal den Sünder befähigen, gut und böse
sicher zu unterscheiden. Die alttestamentarische Geschichte ist nicht
ohne Rätsel. Zwei Fragen liegen übereinander. Die obere
verdeckt die darunterliegende. Die oben liegende lautet: Was ist
eigentlich so schlimm daran, vom Baum der Erkenntnis zu essen, wenn
anders man nicht weiß, was gut und was b&ou ...
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Die Friedenspreisrede 2016 von Carolin EmckeZugehörigkeit
und die Freiheit, anders zu sein
Nicht alle, aber viele, die vor mir hier standen, haben nicht
allein als Individuen, sondern sie haben auch als Angehörige
gesprochen. Sie haben sich selbst verortet in einem Glauben oder
einer Erfahrung, in der Geschichte eines Landes oder einer Lebensform
– und darauf reflektiert, was das heißt, als chinesischer
Dissident, als nigerianischer Autor, als Muslim, als Jüdin hier
in der Paulskirche zu sprechen, in diesem Land, mit dieser
Geschichte.
Für diejenigen, die hier oben, mit dieser Perspektive
sprechen durften, bedeutete es oft auch, aus und von einer ...
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Protokoll vom 16.3.2016Kultur und Identität
Mit
vergleichsweise grober Axt haben wir den Begriff der Kulturellen
Identität in zwei Teile zerlegt. Zwei Begriffe sind
zusammen: Kultur und Identität.
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Heidi Luft zu Gerhard Roth und Nicole Strüber
Können wir nicht anders?
\"Macht\" das Gehirn die Seele?
HEIDI LUFT, im Januar
2015
Woher kommt meine
Begeisterung für dieses Buch? Nach einem Radio-Interview mit den
beiden Autoren war mein Interesse geweckt, das Wort „S ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesFesselung ... Selbstfesselung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Da
sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“.
Wir habe uns als
Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung:
»Schuld«, »schlechtes Gewissen« und
Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben
Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert:
„Ein Thier heranzüchten, das
versprechen darf“.
Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf?
Tiere
können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein,
indem wir versprechen lernen?
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John von Neumann über den empirischen Charakter der MathematikDer Mathematiker
Die
Erörterung des Wesens intellektueller Arbeit ist in jedem Gebiet
eine schwierige Aufgabe, selbst in solchen Bereichen, die nicht so
weit vom Hauptfeld der gewöhnlichen intellektuellen Tätigkeit
des Menschen entfernt sind, wie es die Mathematik immer noch ist. Es
ist per se schwierig, das Wesen irgendeiner geistigen Leistung zu
erörtern - auf jeden Fall schwieriger als diese besondere
intellektuelle Leistung bloß zu vollbringen. Es is ...
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