Loading...
Last Updates:
16.05.2025    on the rails again
21.07.2023    Die 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

Intelligenz? Was bitte?

Die Mensch-Maschine, die Intelligenz und die Ähnlichkeit

„Nihil est in intellectu, quod non antea fuerit in sensu, nisi intellectus ipse.“1

„With four parameters I can fit an elephant, and with five I can make him wiggle his trunk.“2

Es ist reizvoll, einen Bogen zu schlagen, den man größer kaum schlagen kann. ...

... mehr


Soviel Filmgeschicht muss sein...

Luis Buñuel: Ein andalusischer Hund

Ein andalusischer Hund - Un chien andalou - Un perro andaluz, so der spanischer Titel Auf dieses Meisterwerk des surrealistischen Films von Luis Buñuel und Salvador Dalí noch einmal hinzuweisen, vielleicht zum hunderttausendsten Mal, konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Soviel Filmgeschicht muss einf ...

... mehr


Harald Lesch und Hartmut Zohm zur Fusionsforschung

Plasmaphysiker unter sich: Harald Lesch und Hartmut Zohm (Leiter des Bereichs Tokamak-Szenario-Entwicklung und Direktor am Max Planck Institut für Plasmaforschung in ...

... mehr


In der Sackgasse der Politischen Ökonomie, sanfte Enteignung, erzwungener Zugang

Das Menetekel der Politischen Ökonomie

Schauen wir auf das Jahr 1997, das Jahr der sog. Asienkrise. Sie zeigte beispielhaft deutlich, dass Leistungsbilanzdefizite in den Schwellen- und Entwicklungsländern, die sich über einen längeren Zeitraum akkumuliert haben, stets zu heftigen Währungskrisen führten und die dann in der Folge mit den notwendigen Wechselkursanpassungen in anhaltende Finanzkrisen mit schweren Rezessionen und drastischen Arbeitsplatzverlusten mündeten. Das war fast wie ein ehernes Gesetz, dass Staaten, die ihre Kapitalimporte aus priva ...

... mehr


Modell Europa – eine Sackgasse? Wohlstand zum Nulltari, eine reine Geldangelgenheit (nicht lektorierter Rohentwurf)

Erzwungener Beistand

Die Notenbankpolitik der EZB hat unserer Ansicht nach die marktwirtschaftlichen Regeln der Kapitalmärkte außer Kraft gesetzt und klammen Staaten und unseriös haushaltenden Regierungen durch ihre Niedrigzinspolitik einen Zugang zu den Kapitalmärkten erzwungen. Natürlich kann man in diesen Fällen nicht die normale Vorstellung einer Zwangswirkung unterstellen, sie ist spezieller. In unseren Kontexten, wenn der Begriff Zwang auftaucht, dann haben wir staatliche Rechtsmittel zur Durchsetzung von Interessen im Auge. Diese Rechtsmittel b ...

... mehr


Wissen: Gemeingut oder Privateigentum? Wissen – Vom Privateigentum zum Monopol, Markt vs. Allmende       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Kultur gegen Markt

beschäftigen uns, zur Zeit noch rein theoretisch die Voraussetzungen klärend, mit der Frage, ob es denkbar ist, wie die Ökonomik gerne bestätigt wissen würde, dass die Reproduktions- und Entwicklungsprozesse einer Gesellschaft durchgängig als Marktwirtschaft funktionieren können? Oder, ob eine Gesellschaft ab einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Geschichte alle Formen der gesellschaftlichen Praxis, alle Beziehungen, die sie innerhalb und außerhalb ihrer nationalen Grenzen unterhält in solche Beziehungen zwischen Ma ...

... mehr


Eigentum und Wachstum, Schlaflied vom kontinuierlichen Wachstum, Wertpapiere       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Eigentum und Märkte

Wir bleiben also noch eine Weile immanent, beschreiben einen Prozess, der als ein Transfer von Privateigentum in Investivkapital und zurück in privatrechtliche Vermögenswerte verläuft. Diesen Prozess nennen wir selbst schon einen marktwirtschaftlichen Prozess in Abgrenzung zu einem „volkswirtschaftlichen“ Prozess, um zu verdeutlichen, dass Marktwirtschaft auf einer Eigentumswirtschaft beruht, eben diesen Prozess der Verwandlung und Rückverwandlung von Vermögenswerten in Eigenkapital un ...

... mehr


Armut, wer bitte? Armut und Krise       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Krise und sozialer Fortschritt

Armut – ökonomisch

Die Wissenschaft hat uns bei der Bestimmung von Armut nicht sonderlich viel geholfen. Dass sie eine brauchbare Relation zwischen Armut und einer, auf die Volkswirtschaft konzentrierten Krise begründen kann, ist daher unwahrscheinlich. Natürlich hat Armut auch etwas zu tun mit der Art, wie eine Gesellschaft, eine Volkswirtschaft ihre Erwerbstätigen in Arbeit bringt und hält. Die Veränderungen sind allenthalben sichtbar. Eine Beurteilung, in wie weit diese Veränd ...

... mehr


Gestalten vs. Entscheiden

...

... mehr


Antworten zur Anhörung zu Künstliche Intelligenz
des Ausschusses Digitale Agenda

AlgorithmWatch on 22. März 2017. Matthias Spielkamp vertrat AlgorithmWatch als Sachverständiger im Fachgespräch zu künstlicher Intelligenz und Robotik des Ausschusses Digitale Agenda. Hier unsere Antworten auf den Fragenkatalog der Fraktionen; sie stellen gleichzeitig unser 3. Arbeitspapier da ...

... mehr


“Marktversagen“ und ökonomische Macht

Gesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien

1. Die Ungleichheit in gesellschaftlichen Tauschverhältnissen

Auf welche Weise gesellschaftliche Tauschverhältnisse in Theorien gegossen werden, entscheidet darüber, ob z.B. „Geld“ als zentrales Interaktionsmedium der Tauschpartner angesehen wird. „Geld“ ist nur dann das zentrale Interaktionsmedium, wenn unterschiedliche Machtpotentiale der beteiligten Tauschpartner in der Theoriebildung unberücksichtigt bleiben. Wenn Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Gebrauchswert gegen Gebrauchswert, Arbeitskraftangebot gegen Arbeitslohn, zahlungsfähige Nachfrage gegen quantitatives und qualitatives Warenan ...

... mehr


das Böse, Teil 8

alles ist gut - Platons Entdeckung: die Idee

Oben haben wir uns vergewissert, dass sich das Netz möglicher sprachlicher Differenzen beliebig dicht machen läßt, allemal dicht genug, um über all das an Leid, Übel und Unheil erschöpfend zu reden, dem wir uns als Menschen zu stellen haben. Außerhalb dieses Netzes ist der Begriff des Bösen einfach nur unscharf.

Im Anschluß haben wir uns bei der Lektüre der Stor ...

... mehr


Herman Melville - Bartleby

Ich bin, ich muß es gestehn, nicht mehr der Jüngste. Die Art meiner Berufsgeschäfte hat mich seit nunmehr dreißig Jahren in ungewöhnlich enge Berührung mit einer in mancher Hinsicht merkwürdigen, man kann wohl sagen sonderbaren Sorte von Menschen gebracht, über die meines Wissens noch nie etwas geschrieben worden ist – ich meine die Anwaltsschreiber, die Kopisten in den Kanzleien der Advokaten. Ich habe ihrer eine ganze Menge gekannt, beruflich sowohl wie privat, und könnte, wenn ich wollte, allerlei Historien zum besten geben, zur Erheiteru ...

... mehr


Franz Rieder erklärt ...

Warum malt(e) Holubitschka?

Scheinbar eine einfache Frage, scheinbar leicht zu beantworten, also fragen wir Holubitschka doch einfach selbst. Wir fragen ihn nicht. Warum nicht? Weil seine Antwort vielleicht von seinen eigenen Erfahrungen, seiner Motivation, seiner Auseinandersetzung mit Gerhard Richter in der Zeit ihrer B ...

... mehr


Michael Seibel: Auf der Suche nach einer Zahl

Welche Grenzen hat das Recht auf Asyl?

Es wird gesagt, die Möglichkeiten Deutschlands, Flüchtlinge aufzunehmen, seien begrenzt. Selbstverständlich sind alle Ressourcen begrenzt. Selbst Wasser und Luft. Die Aussage wird erst dann zu einem Argument, wenn man begründete Angaben darüber macht, wo die Grenzen liegen und warum sie d ...

... mehr


Ästhetik: Unbestechlicher Blickkontakt - Urteil des Paris

Warum gerade diese?

Die Spannweite des mit dem Wort „Ästhetik“ gemeinten ist mehr als weit. Womit also beginnen? Mit dem Anfang. Mit einem ersten Blick. Der freundliche Blickkontakt einer Mutter mit ihrem Baby. Wer Kinder hat, weiß, wie sehr in solchen frühen Kontaktsituationen der Gesichtsausdruck der Mutter den Säugling bewegt. Und im Gegenzug zeigt das Kind der Mutter, was es fühlt. In westlichen Kulturen etwa ab dem 2te ...

... mehr