Convergence – or not, Das englische Modell, Splendid Isolation, Party unter Palmen, Die Kleinen und die Großen (nicht lektorierter Rohentwurf)Das irische Modell
Betrachten
wir den Weg Irlands vom Armenhaus Europas zur „zweit-erfolgreichsten“
Volkswirtschaft in der EU und von dort in eine veritable Staatskrise
und wieder zurück an die Finanzmärkte und zum
Wirtschaftswachstum, dann fällt zunächst einmal das rasante
Tempo auf. Über all da, wo man solche temporeichen
Richtungswechsel erkennen kann, liegt die Vermutung nahe, dass die
Milliarden von Transaktionen von irgend woher „gesteuert“
werden. Dies kann man in China deutlich erkennen, in Eur ...
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Arbeiten für die anderen, Euphorische Rauschzustände, Großer Zapfenstreich für den Euro (nicht lektorierter Rohentwurf) Europäisches Krisenlatein
Edis,
die europäische Einlagensicherung, ist gewissermaßen ein
Missbrauchsopfer populistischer Diskurse in Deutschland. Sie hat
weder etwas zu tun mit den Bürgern Europas als gute oder
schlechte Sparer, was gerne im Vergleich zwischen den Bürgern im
Norden und denen im Süden Europas kolportiert wird, noch etwas
mit der Verringerung oder gar Vermeidung von Währungskrisen in
Europa. Zwischen dem Norden und dem Süden Europas kam es nach
der Euro-Einführung zu einer makroökonomischen ...
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Moderne Feudalherren, Die unsichtbare Hand (nicht lektorierter Rohentwurf)Der neue Handelsimperialismus
Imperialismus
ist laut Duden das Streben von Großmächten nach einer
(militärischen, politischen und wirtschaftlichen)
Vormachtstellung, das mit rücksichtsloser, expansiver Politik
durchgesetzt wird. Expansion muss keine territoriale Größe
bezeichnen. Auch Ausdehnung politischer Macht etwa in exterritoriale
Rechtsgebiete verträgt der Begriff als eine Bestimmung. Wenn wir
also von einem neuen Handelsimperialismus sprechen, dann ...
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Metaphysik und Ontologie als Begriffslogik
„Der Vorschlag von Hegel scheint mir der zu sein: erstmal müssen wir unterscheiden und dann können wir fragen, ob es das und das gibt. (...)
Jetzt aber möchte ich Ihnen vielleicht etwas polemisch sagen, warum wir eine Erneuerung der Philosophie durch Reflexion auf die Logik brauchen
und dann etwas zum begrifflichen Sein und empirischen Werden und zum Begriff des Begriffs und zur Arbeit am Begriff. Also am Schluss kommts dann doch wieder zu Hegel zur ...
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Différance - Derridas Argument
Zur
Lektüre steht Derridas Vortrag DIE DIFFÉRANCE vom 27.
Januar 1968 vor der Société française
de philosophie.
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Macht-Persönlichkeit • Das Andere in uns • Deklinationen des Anderen: Sprache und ReligionMacht irre
Im August 2012 entschied das
Bundesverfassungsgericht, auch unter dem Eindruck des zunehmenden
Terrorismus, dass unter strengen Auflagen Einsätze der
Bundeswehr im Inland erlaubt seien. In seinen Ausführungen
verlangt das Bundesverfassungsgericht für den Fall Tatsachen
katastrophischen Ausmaßes. Es müsse ein
katastrophaler Schaden unmittelbar bevorstehen, gewissermaßen
ein Fall von annähernder Vaterlandsverteidigung (im Innern), der
durch die „asymmetrische Kriegsführung ...
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Franz Rieder erklärt ...
Warum malt(e) Holubitschka?
Scheinbar eine einfache Frage,
scheinbar leicht zu beantworten, also fragen wir Holubitschka doch
einfach selbst.
Wir fragen ihn nicht. Warum nicht?
Weil seine Antwort vielleicht von
seinen eigenen Erfahrungen, seiner Motivation, seiner
Auseinandersetzung mit Gerhard Richter in der Zeit ihrer B ...
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München VenedigDie Lust, weit zu gehen ...
Manchmal
wird es gerade dann richtig interessant, wenn alle sagen: „Jetzt
gehen Sie aber wirklich zu weit!“ Denn genau das bekommen Sie
zu hören, wenn Sie vorhaben, zufuß von München nach
Venedig zu gehen.
Gehen
wir los. Von München, am besten früh morgens - dann hat man
noch den ganzen Tag - geht es die Isar entlang über Pullach bis
Schäftlarn. Eigentlich gehört noch fast die H&au ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesNietzsche gegen Marx
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ein anderes verfehlt Nietzsche
meiner Meinung nach allerdings völlig. Was hält die
Märkte in Gang? Marx hatte dafür eine klare Antwort:
Reproduktion des Lebens bedarf der Produktionsmittel. Diese sind
jedoch Eigentum weniger. Die meisten Menschen bringen nur ihre mehr oder weniger gut ausgebildete
Arbeitskraft in den Produktionsprozess ein. Der Markt, auf dem
Menschen ohne Reserven auf Menschen mit Reserven treffen, relativ
Ohnmächtige auf relativ mächtige, ist die gegenwärtig
einzige gesellschaftliche Struktur, die die Koppelung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erlaubt. Märkte werden durch
die ständige Notwendigkeit dieser Kopplung in Gang gehalten.
Zumindest so lange, wie Gesellschaften keine anderen Strukturen,
keine anderen Kopplungswege für die Verbindung von
Arbeitskraft und Produktionsmitteln erfinden.
Die Marxsche Antwort
ist ziemlich plausibel. Vergleichen wir damit Nietzsches Antwort.
Nietzsche schaut sich das Verhältnis von Glä ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel Lévinas
Emmanuel Lévinas:
„Der Krieg macht die Moral lächerlich.“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Nochmals zum
Einstimmen die Textpassage „Das Selbe und das Andere“,
aus Emmanuel Lévinas Buch 'Totalität und Unendlichkeit':
»„Das wahre Leben ist abwesend.“ Aber wir sind auf
der Welt. In diesem Alibi erhebt und hält sich die Metaphysik.«
Vielleich ...
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