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Aus dem Inhalt:

Empirie und Induktionsproblem, Henne oder Ei? Hinterm Horizont der Miniaturisierung

Keine Erkenntnis ohne Ähnlichkeit

Man weiß es nicht, aber man vermutet es stark: Für menschliches Denken, das zu Entscheidungen welcher Art auch immer kommen will, ist das Erkennen von Ähnlichkeiten der elementarste erste Schritt, mit dem alles anfängt. Wenn Menschen offensichtlich im Laufe der Evolutionsgeschichte für etwas großes Talent entwickelt haben, dann für die Entdeckung von Ähnlichkeiten. Auch Metaphern, entlang deren ganz generell Denken und Sprechen fortschreiten, gründen nicht zufällig in Bewegun ...

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Meritokratie - Lottokratie - oder doch besser Parteiendemokratie

Vor- und Nachteile von Demokratiemodellen, die gerade wieder Mode werden

Steckt unsere Demokratie in der Krise? Falls ja, wer ist daran Schuld? Elitäre, weltfremde Politiker oder ein frustriertes, irrationales Wahlvolk? Ein hörenswerter Vortrag des Politikwissenschaftlers Jan-Werner Mü ...

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Der Geschichte Herr nun Knecht ich bin, Marktprozesse, Wertkrisen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Monetäres Theatrum Mundi

Wir konzentrieren uns auf den Übergang von der klassischen zur keynesianischen Theorie der Märkte und deren wissenschaftstheoretisch prinzipielle Folgen. In der klassischen Theorie galt das sog. Tauschparadigma, welches für die Marktwirtschaftler auf Adam Smith und für die Kommunisten auf Marx zurück geht. Beide eint, dass sie von einem Tauschhandel ausgehen, auf dessen Grundlage das Geld sich entwickelte, Geld also ein Tauschmitt ...

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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Neue Quellen der Staatsausgaben

Dort, wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles) I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...

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Rückwärts zu nationaler Stärke? Politischer Schrittwechsel       (nicht lektorierter Rohentwurf)

In die post-industrielle Gesellschaft

Ein gutes hat diese Transformation der globalen Wertschöpfungsketten auf den ersten Blick, mit jeder Form der Deglobalisierung kämen wir einer ökologischen Produktion ein Stück näher. Aber diese Vorstellung ist naiv und gefährlich zugleich. Sie übersieht schreiende Evidenzen und leidet an der massiven Einschränkung des Gesichtsfeldes im Tunnelblick. Globalsierung hat z.B. in China wie in einer Vielzahl von Entwicklungs- und Schwellenländern dazu geführt, dass deren Arbeitskräfte, die als billige Lohnsu ...

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das Nichts, das sich nicht sagen läßt - das Böse, Teil 7

Entwendete Differenzen

Wie kommen wir von der Semiotik zurück zur Zeit der Geschichten und Historien? Der differenzierte Ausdruck des Signifikats, die Lücke, die stets geschlossen wird, ist nur die eine, mehr oder weniger geschichtslose Seite der Medaille. Denn wie man weiß sind bereits einfachste Sachverhalte unausdrückbar, wenn auch aus einem völlig anderen Grund als dem, dass die Sprache unter zu viel Differenz kollabierten würde, sondern aufgrund der Tatsache, dass die Antwort vom Anderen erwartet wird. Wie ...

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das Böse, Teil 9

Antigone – nichts geht mehr

Es wäre reizvoll, das Antigone-Drama als eine unübertroffene Verdichtung von Leid und Unheil in der antiken Literatur einmal ebenso aufzuschlüsseln wie Poes Detektivgeschichte. Man trifft dort in der Tat auf ein ganz anderes Format intersubjektiver Kultur, ein Format, in das die gleichen Tugenden, die Platon fordert, bereits implementiert sind, ohne jedoch auch nur im Geringsten zu einem glückseligen Leben beizutragen, was sich Platon von den Tugenden vers ...

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Aus dem Grund heraus philosophieren

Mit dem Nichts auf Wanderschaft

Blicken wir vom letzten Kapitel aus zurück zu Platon, dann fällt uns die gedankliche Nähe zwischen Platon und Kant bei der Frage nach der Entwicklung, aber auch nach der Verwandtschaft der philosophischen Auffassungen bezüglich der Grundlegung des menschlichen Denkens nicht schwer. Wir haben dabei nicht so sehr auf die zahllosen Details fokussiert, sondern sind einem Gedankenzug gefolgt, der uns zu einer der schwierigsten Fragestellungen der Erkenntnistheorie führte, den synthetischen Erkenntnissen a ...

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in die Philosophiegeschichte zurück

Ground Zero

Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis1 steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...

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Henri Berners: Love Missile Golgatha

Die trinitarische Bombe (INRI)

Ein nasskalter Novemberabend, kurz nach Martin. Gegen acht verließ ich meine Wohnung, war nach wenigen Schritten vor dem „Kreuzherreneck“, wo Tomy auf mich wartete. Er hatte mir ein Fax gesendet, „DUS“. Tomy besuchte stets am Abend das „Kreuzherreneck“, wenn er in Düsseldorf war. Weil ihn dort niemand kannte, w ...

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Franz Rieder: wider das Vergessen

Der Golem und das Judentum von Prag

Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben, ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen? Ich glaube: Nein! < ...

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Erinnerung - Aufmerksamkeit

Das Wissen darum, dass wir, wie Heraklit sagt, nicht zweimal in den selben Fluss steigen, begleitet seit Menschengedenken die Begriffsbildung. Wie kann man dem Fluss einen Namen geben und wie vor allem Tag für Tag den gleichen? Das Ungleiche, das Nicht-selbe ist ja offenbar das Wasser. Das Problem der Nicht-Selbigkeit bestünde offenbar nicht, wenn der Fluss einfach austrocknete. Er wäre, der Heraklitschen F ...

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Dialog beim Gastmahl über Eros und das Schöne

Diotima • Sokrates

(...) Und so will ich dich denn jetzo lassen und eine Rede über den Eros welche ich einst von einer Mantineerin Namens Diotima gehört habe, welche hierin und auch sonst sehr weise war, auch den Athenern einst bei einem Opfer vor der Pest zehnjährigen Aufschub der Krankheit bewirkte, welche auch mich in Liebessachen unterrichtet hat, die Rede also welche diese gesprochen hat will ich versuchen euch zu wiederholen, von dem ausgehend worüber ich mit Agathon übereingekommen bin, sonst aber ganz für mich al ...

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