Hintergrund einer unmöglichen
ZuschreibungDie 'schöne Seele' der Künstlichen Intelligenz.
Iphigenie auf
Tauris:
„Denn ach!
mich trennt das Meer von den Geliebten,
Und an dem Ufer
steh ich lange Tage,
Das Land der
Griechen mit der Seele suchend“.
Ist es möglich, dass eine
Künstliche Intelligenz eine Seele hat? Es geht mir in Folgendem
nicht darum, diese Frage mit ja oder nein zu beantworten, sondern
verständlich zu machen, was für eine seltsame aber dabei
keineswegs unsinnige Frage das ist. Man kommt auf interessante
Perspektiven dabei. Und zwar nicht nur über Maschinen, sondern
gerade auch über die Menschen, die sie entwickeln.
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Logikmaschinen, ohne Zentrum 'verkörpert'Aus der Problemgeschichte der KI
KI war von Anfang an Teil der
Informatik. Die Informatik hatte von vorn herein als technische
Disziplin die Aufgabe, Computerprogramme zu erstellen, die von
Menschen formulierte Aufgabenstellungen der unterschiedlichsten Art
lösen sollen. Gleichzeitig liefert die KI Modelle für die
Kognitionswissenschaften, die in der zweiten Hälfte des 20. Jh.
neu entstanden sind. Als das ist sie auch interessiert dar ...
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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle (nicht lektorierter Rohentwurf)Neue Quellen der Staatsausgaben
Dort,
wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der
Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende
Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der
Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster
Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles)
I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren
Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da
hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...
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...sondern nur politische MachtIndividuelle Macht gibt es nicht!
Nicht immer macht es Sinn, das Ergebnis eines Gedanken oder die
Antwort auf eine zentrale Frage wie die: Was ist Macht? so sie schon
vorliegt, auch gleich niederzuschreiben. Nicht, wenn die Absicht wie
in diesem Kapitel ist, dass jeder, der es liest und sich wirklich mit
der Frage beschäftigen will, dies auch auf seine Art und Weise
tun kann. Denn bei der Frage um die Macht geht es in unserer Zeit so
sehr auch um die eigenen Überzeugungen, die, wenn sie ...
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Materialien zum Philosophietreffen am 2.11.2016Das 'Glück' in der Moderne
Glück ist seit jeher einer der wichtigsten Kandidaten für eine
plausible Begründung ethischer Urteile.
„Verhalte dich so, dass du weder dein eigenes Glück noch
das Glück anderer gefährdest, sondern es i ...
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Franz Rieder: wider das Vergessen
Der Golem und das Judentum von Prag
Kann man einen Beitrag zu Tschechien und besonders zu Prag schreiben,
ohne die Geschichte und das Schicksal des Judentums in dieser Stadt zu erwähnen?
Ich glaube: Nein! < ...
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Die Verdoppelung der GegenwartDie Repräsentation und das Fort-Da-Spiel
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Wieder
gleich mitten hinein in Heideggers Text „Der Satz vom
Grund“: ...
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