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Aus dem Inhalt:

Die Geschichte von Henri Berners

Geboren im Bunker

Henri Berners wurde Ende 1944 in Düsseldorf unter dramatischen Umständen geboren. Aufgrund andauernder Luftalarme brachte ihn seine Mutter im Bunker der Städtischen Kliniken auf die Welt. Der 75-Jährige hat bei einem Vortrag über die Geschichte der Uniklinik erfahren, dass der Bunker noch existiert. ...

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Ein Faktor auf Wanderschaft, Produktivität und Investition, Investitionen und Steuern, Steuern und Realinvestitionen (nicht lektorierter Rohentwurf)

Produktivität und Wohlstand

Was einst in des Teufels Küche als Substanz der zweiten Revolution der Wirtschaftsgeschichte buchstäblich zischte und brodelte, dieses ganze Gemisch aus Kohle, Erz und Stahl hatte eine gehörige, sinnliche Präsenz und drängte sich geradezu auf, sie in Beziehung zu setzen mit den Schaaren schuftender Menschen in den Stollen, Minen und an den Hochöfen. Was mit Hände Arbeit, hinzugezählt die unsichtbare Hand von A. Smith, in Evidenz produziert wurde, prangte wie ein Hochofen oder e ...

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Europa in der Krise, Alexis tanzt, Leben an den Ufern des Acheron (nicht lektorierter Rohentwurf)

Das europäische Modell

Europa ist in der Krise. So sagt man überall, hört man von allen Seiten. Deshalb gehört der Absatz über das europäische Modell auch genau an diese Stelle der Philosophie des menschlichen Daseins. Die europäische Krise bewegt seit dem Jahr 2010 Millionen von europäischen Bürgern und eine ungeschätzte Zahl außerhalb Europas weltweit. Wenn wir den Beginn der Krise ins Jahr 2010 legen und damit den Ausbruch der griechischen Staatsschuldenkrise datieren, ist das nicht ganz willk& ...

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Wissen: Gemeingut oder Privateigentum? Wissen – Vom Privateigentum zum Monopol, Markt vs. Allmende       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Kultur gegen Markt

beschäftigen uns, zur Zeit noch rein theoretisch die Voraussetzungen klärend, mit der Frage, ob es denkbar ist, wie die Ökonomik gerne bestätigt wissen würde, dass die Reproduktions- und Entwicklungsprozesse einer Gesellschaft durchgängig als Marktwirtschaft funktionieren können? Oder, ob eine Gesellschaft ab einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Geschichte alle Formen der gesellschaftlichen Praxis, alle Beziehungen, die sie innerhalb und außerhalb ihrer nationalen Grenzen unterhält in solche Beziehungen zwischen Ma ...

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Privateigentum vs. Willkür, eingeschränkt handlungsfähig, aus der Bank in die Maschinenhalle       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Neue Quellen der Staatsausgaben

Dort, wo mit einmal eine Geldwirtschaft blüht, sind die Egoismen der Macht nicht weit. England war im 17. Jhd. eine rasant aufstrebende Kolonialmacht und nur zu gerne bereit, das Erbe der Fugger und der Bankiers der ersten Stunden fortzuführen. Als oberster Repräsentant des Staates England war König Karl (Charles) I. genau so glaubwürdig in Sachen Geld wie die früheren Bankiers, so meinten seine vermögenden Untertanen; aber da hatten sich die wirtschaftlich erfolgreichen Bürger und H ...

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Der immaterielle Wert des Eigentums, Eigentum und Marktwirtschaft, Eigentum und Volkswirtschaft       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Der Zins

Gesellschaften oder Staatsformen, die kein Privateigentum kennen, kennen auch keinen Zins. Es gibt heute davon nur noch wenige. Wir haben uns die Gleichung: Mehr Güter gleich mehr Wohlstand etwas genauer angeschaut und dabei festgestellt, dass Wohlstand nicht ganz aufgeht in der rechnerischen Verteilung des BIP auf die Köpfe einer Volkswirtschaft. Wir haben uns die These angesehen, die behauptet, Wohlstand ist eine Gleichung, bei der der Referenzzins eine gewichtige Rolle spielt, insofern seine Auf- und Abwertung ma&sz ...

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Umkehrung der Wertform – bilanziert       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Geld als Wertform

Geld ist also nun verschwunden. Aus unserem Berufsalltag, aus unseren geschäftlichen Aktivitäten, aus vielen privaten Bereichen. Das Eigentums-Contracting ist in den Hintergrund eines Interbanken-System-Contracting verbracht worden, auf dessen Oberfläche Geld lediglich Geld als Buchgeld oder money of account sichtbar ist. Diese Sichteinlagen repräsentieren vordergründig money proper, aber, wie wir eben sahen, in einem rechtlich nicht mehr eindeutigen Zustand, den man spätestens bei einer Bank-Insolvenz erlebt. Der Wandel von einem ...

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Überprüfbarkeit von Algorithmen?

Überprüfbarkeit - Fehlerquellen - Transparenz:

Von der Entwicklung eines Algorithmus bis zu seiner Anwendung und den Handlungen, die auf seinen Ergebnissen basieren, sind oftmals eine große Menge verschiedener Subjekte beteiligt (s. Abb ...

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Eine Bemerkung zum Anderen und zu Technikgrenzen im Dialog

Sozialontologie

Ontologie fragt nach dem Seienden als Seiendem (to on he on) (Aristoteles), nach dem Sein des Seienden (Heidegger). Was heißt es, daß etwas ist, daß es existiert? Ontologie fragt nach dem Nicht-Beliebigen solcher Setzung und als das nach den Grundstrukturen des Wirklichen und Möglichen. < ...

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Es gibt keinen inneren Zwang in Gruppen, Zwang auszuüben

Größer als der Mount Everest

Macht ist gesetzgebend und steht daher gleichsam per definitionem ausserhalb des Gesetzes. Individuelle Machtphantasien haben immer auch etwas zu tun mit Gesetzlosigkeit. Der Outlaw, der Gesetzesbrecher träumt von einer Gesellschaft oder Welt, die von ihm allein bestimmt ist. Insofern ist der Outlaw auch gleichzeitig ein ‚Weltverbesserer‘. Die Bandbreite dieser Form von Machtphantasien umschließt Politiker und Pubertierende genau so wie Konzernvorstände, Literaten wie Country Sängerinnen. Zum Glück nicht alle aus den jeweiligen G ...

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Gottes Krieger • Gott ist tot • Es lebe Gott

Allmacht und Beeinflussung

Die Beziehung zwischen Gottes Souveränität und dem freien Willen der Glaubensgemeinschaft haben wir mit dem Begriff der Partizipation, Teilhabe, bestimmt. Partizipation funktioniert in der Religion ähnlich wie Katharsis bei Aristoteles1, von dem wahrscheinlich auch die Vorstellung der religiösen Teilhabe abgeleitet und ins Christentum und den Islam übernommen worden ist2.

Wesentlich in diesem Zusamm ...

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Henri Berners: CHARLIE HEBDO als mediale Inszenierung

Game Over!

Januar 2015: die Programmverantwortlichen von TF 1 saßen spätabends zusammen, kaum Appetit auf Canapées und Salate, nur dem Rotwein, Domaine St. Jacques d'Albas 2010 und Medoc bru Bourgeois, wurde k ...

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Harry Frankfurt über die Wahrheitsliebe

Harry Frankfurt „Die schwächste aller Leidenschaften“

Ist das jetzt ein 'leichter Text'? Wir haben ihn gleichsam in zwei Teile portioniert. Im ersten Teil ging es um Frankfurts These, dass dasjenige, was uns eigentlich verletzt, wenn uns jemand belügt, dreierlei ist ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Fesselung ... Selbstfesselung?

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Da sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“. Wir habe uns als Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung: »Schuld«, »schlechtes Gewissen« und Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert: „Ein Thier heranzüchten, das versprechen darf“. Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf? Tiere können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein, indem wir versprechen lernen? ... mehr


Daten Sammelwut

Was wissen wir über einen einzelnen Menschen, wenn wir alle Datensätze, die heute über ihn gesammelt werden, zusammentragen: < ...

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