Der Geschichte Herr nun Knecht ich bin, Marktprozesse, Wertkrisen (nicht lektorierter Rohentwurf)Monetäres Theatrum Mundi
Wir
konzentrieren uns auf den Übergang von der klassischen zur
keynesianischen Theorie der Märkte und deren
wissenschaftstheoretisch prinzipielle Folgen. In der klassischen
Theorie galt das sog. Tauschparadigma, welches für die
Marktwirtschaftler auf Adam Smith und für die Kommunisten auf
Marx zurück geht. Beide eint, dass sie von einem Tauschhandel
ausgehen, auf dessen Grundlage das Geld sich entwickelte, Geld also
ein Tauschmitt ...
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Moderne Feudalherren, Die unsichtbare Hand (nicht lektorierter Rohentwurf)Der neue Handelsimperialismus
Imperialismus
ist laut Duden das Streben von Großmächten nach einer
(militärischen, politischen und wirtschaftlichen)
Vormachtstellung, das mit rücksichtsloser, expansiver Politik
durchgesetzt wird. Expansion muss keine territoriale Größe
bezeichnen. Auch Ausdehnung politischer Macht etwa in exterritoriale
Rechtsgebiete verträgt der Begriff als eine Bestimmung. Wenn wir
also von einem neuen Handelsimperialismus sprechen, dann ...
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Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel, Das rechte Kleid zum gegebenen Anlass (nicht lektorierter Rohentwurf)Inflationszielstrategie - Das Patchwork aus Politik, Finanzwirtschaft und Realwirtschaft
Geht es darum,
die Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel und bei den
Geschäftsbanken zu bekämpfen, dann greift man zur
Fristigkeitsverlängerung bzw. Ausdehnung von Laufzeiten bei
Liquiditätsoperationen. Das klingt technisch, ist aber nichts
anderes als die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit
wichtiger Finanzmärkte, die alleine nicht mehr marktfähig
sind. Auch bei der Definition der zentralbankf ...
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Lorena Jaume-Palasi, Matthias Spielkamp:
Ethik und algorithmische Prozesse zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung
AlgorithmWatch Arbeitspapier Nr. 4, Berlin 2017
Ethik in der Digitalisierung
Von Algorithmen gesteuerte,
automatisierte Entscheidungsprozesse (automated decisionmaking, ADM)
nehmen schon heute breiten Raum in unserer Gesellschaft ein. Sie
reichen von Fahrerassistenz-Systemen, die Autos bei Gefahr
abbremsen, bis hin zu Software, die darüber entscheidet, ob
jemandem ein Kredit gewährt wird. Auch staatliches Handeln wird
immer öfter von ADM-Systemen unterstützt, sei es in der
„vorausschauenden Polizeiarbeit“ (predictive ...
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(wie entsteht Macht?) Ein Urdemokrat vor 1550Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen
Feigheit
»Mehrern Herren untertan sein, dieses find' ich schlimm
gar sehr, Nur ein einziger sei Herrscher, einer König und nicht
mehr«, so sagt Ulysses bei Homer vor versammeltem Volke.
Hätte er nur gesagt: »Mehreren Herren untertan sein,
dieses find' ich schlimm gar sehr«, so wäre das eine
überaus treffliche Rede gewesen; aber anstatt daß er,
wenn er mit Vernunft reden wollte, gesagt hätte, die Herrschaft
von mehreren könnte nichts taugen, weil schon die G ...
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Michael Seibel - Grenze als letales Denkmodell
Grenzen schließen
Eine
der ersten Assoziationen, die mit dem Wort Grenze
verbunden sind, dürfte der Gedanke des Schutzes und des
selektiven Austausches sein. Biologische Organismen etwa weisen
Grenzen gegen die sie umgebende Außenwelt auf. Im Begriff des
Organischen wird gedacht, dass es jeweils substantielle Kriterien
dafür gibt, was als Organ zum Organismus gehört und was
nicht. Organismen ohne Grenzen gibt es nicht. Im Begriff des
Organismus macht man sich eine bestimmte Vorstellung vom Leben
selbst. Man sieht Organismen vor sich im kontrollierten Austausch mit
ihrer Umwelt, der sie Energie entnehmen. Die Regeln, nac ...
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Ästhetik: Interviews zur RegieRegisseure über ihre Arbeit
Peter Stein - Ein Gespräch (2009)
Peter Greenaway: The Cinema is Dead, Long Live the Cinema
Max Reinhardts Rede über den Schausp ...
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