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11.01.2023    Einleitung
01.12.2021    Verbindliche Kriterien für 'Wissen'?
 










    

Aus dem Inhalt:

Exzerpt zur Diskussion von Shoshana Zuboffs Buch „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“

Überwachungskapitalismus

Zuboff nennt den Gegenstand ihres Buches „Überwachungskapitalismus“ (oder wie es im englischen Origial heißt: „Surveillance Capitalism“.)

Sie hält das unter diesem Begriff versammelte Geschehen für „beispiellos“ und legt äußersten Wert darauf, dass wir dieses Geschehen nicht mit irgendetwas schon Bekannten, Dagewesenen verwechseln. Wir würden es, wie sie meint, sonst entschieden unterschätzen.< ...

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Excerpt

Yuval Harari, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

(Im Folgenden werden die zentralen Thesen von Hararis Buch wiedergegeben, ohne dass die Fundstellen im Einzelnen immer genau bezei ...

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Wissen: Gemeingut oder Privateigentum? Wissen – Vom Privateigentum zum Monopol, Markt vs. Allmende       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Kultur gegen Markt

beschäftigen uns, zur Zeit noch rein theoretisch die Voraussetzungen klärend, mit der Frage, ob es denkbar ist, wie die Ökonomik gerne bestätigt wissen würde, dass die Reproduktions- und Entwicklungsprozesse einer Gesellschaft durchgängig als Marktwirtschaft funktionieren können? Oder, ob eine Gesellschaft ab einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Geschichte alle Formen der gesellschaftlichen Praxis, alle Beziehungen, die sie innerhalb und außerhalb ihrer nationalen Grenzen unterhält in solche Beziehungen zwischen Ma ...

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Eigentum und Wachstum, Schlaflied vom kontinuierlichen Wachstum, Wertpapiere       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Eigentum und Märkte

Wir bleiben also noch eine Weile immanent, beschreiben einen Prozess, der als ein Transfer von Privateigentum in Investivkapital und zurück in privatrechtliche Vermögenswerte verläuft. Diesen Prozess nennen wir selbst schon einen marktwirtschaftlichen Prozess in Abgrenzung zu einem „volkswirtschaftlichen“ Prozess, um zu verdeutlichen, dass Marktwirtschaft auf einer Eigentumswirtschaft beruht, eben diesen Prozess der Verwandlung und Rückverwandlung von Vermögenswerten in Eigenkapital un ...

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Umkehrung der Wertform – Beschränkte Haftung, Volkswirtschaftliches Funktionsversagen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Umkehrung der Wertform – General Liability

Der Blick vom Eigentum zum Geld hat sich gewandelt. Nun sieht man nur noch den Markt. Was darauf passiert, drückt sich in Geld aus, dessen individuelle Eigentumsform sich in eine allgemeine Wertform verwandelt hat. Dies gilt universell. In der Theorie wie der Praxis, in der Ökonomik wie der Geld- und der Finanzpolitik, weltweit. Ohne Geld kein Markt und ohne Markt kein Geld, lautet die neue Formel, die Denken und Handeln auf dem Feld der Wirtschaft zusammen ...

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Globalisierung       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Japans Modell weltweit

Abenomics heißt das, was Japans Wirtschaft als Medizin aus der Krankheit, die als eine nationale Wirtschaftskrise diagnostiziert war, verordnet wurde. Sewit nunmehr über 25 Jahren bekämpft die Bank of Japan die Krise mit den stets gleichbleibenden Mitteln bzw. Instrumenten: expansive Geldpolitik, kreditfinanzierte Konjunkturprogrammen und Strukturreformen der Wirtschaft. Und seit dem Jahr 2013 stellen Experten eine deutliche Forcierung der Geldschwemm ...

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Des Kaiser’s neue Kleider – Zentralbankzinsen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Moderne Feudalrechte – Leitzinsen

Unabhängig von der Verteilungsfrage hat die EZB im Verlustfall ein Zugriffsrecht auf alle monetären Einkünfte. Diese Zugriffsrechte unterliegen keiner direkten, parlamentarischen bzw. demokratischen Kontrolle. Wir sprechen über den Leitzinsen als Vorläufer der seit 1999 gültigen Referenzzinssätze.

Der Leitzins war der Zinssatz, zu dem Banken bei der Zentr ...

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Billionen-Blase       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Toxische Werte

Good times, bad times

Good times, bad times – so singt der versierte Optimist weiter: You know I had my share.1 Ja, solange der Aktienkurs die zyklischen Schwankungen der Konjunktur bzw. der volkwirtschaftlichen Gesamtsituation – d.i. die Summe der Wirtschaftleistungen, die sich in den prozentualen Veränderungen des BIP ausdrücken – wiederspiegelt. Aber dann sprechen wir nicht von Krisen. Bad times aber können Krisen sein, Phasen, in denen kaum jemand singen kann: I had my share. Ak ...

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Vortrag vom WS 2016/17, 12.10. Universität Leipzig

Bemerkungen zur Philosophie der Identiät

„ … ich und mich, ich fühle mich, sind zwei Gegenstände. Uns ...

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Philosophische Grundlagen

Was uns bewegt...

Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katas ...

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Aus dem Grund heraus philosophieren

Mit dem Nichts auf Wanderschaft

Blicken wir vom letzten Kapitel aus zurück zu Platon, dann fällt uns die gedankliche Nähe zwischen Platon und Kant bei der Frage nach der Entwicklung, aber auch nach der Verwandtschaft der philosophischen Auffassungen bezüglich der Grundlegung des menschlichen Denkens nicht schwer. Wir haben dabei nicht so sehr auf die zahllosen Details fokussiert, sondern sind einem Gedankenzug gefolgt, der uns zu einer der schwierigsten Fragestellungen der Erkenntnistheorie führte, den synthetischen Erkenntnissen a ...

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Macht politisch

Der Begriff Macht bestimmt sich also allein aus seiner politischen Gültigkeit. Dies gilt geschichtsunabhängig, ist also für alle unterschiedlichen politischen Systeme gültig. Wir haben gesehen, dass politische Systeme sich stark wandeln können, der Begriff Macht aber unbeschadet dessen seinen Inhalt behalten hat.

Der Inhalt des Begriffs Macht bestimmt sich nicht von der jeweils bestehenden politischen Ordnung. Er ist jede bestehe ...

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Der gemeinwohlorientierte Staat

Die Addition der (privaten) Eigenwohle ergibt nicht das Gemeinwohl. Die Gewährleistung des Gemeinwohls ist aber die Voraussetzung der Selbsterhaltung der Gesellschaft und der Staat ist der historisch gewachsene Akteur ihrer Sicherstellung. Nur der Staat kann die Grenzen ziehen, innerhalb derer das Gemeinwohl und damit die Selbsterhaltung der Gesellschaft gesichert bleibt. Je schwächer er wird, desto weniger ist er dazu in der Lage.

1. Die Entfaltung des Gemeinwohlgedanke ...

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(wie entsteht Macht?) Ein Urdemokrat vor 1550

Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen

Feigheit

»Mehrern Herren untertan sein, dieses find' ich schlimm gar sehr, Nur ein einziger sei Herrscher, einer König und nicht mehr«, so sagt Ulysses bei Homer vor versammeltem Volke. Hätte er nur gesagt: »Mehreren Herren untertan sein, dieses find' ich schlimm gar sehr«, so wäre das eine überaus treffliche Rede gewesen; aber anstatt daß er, wenn er mit Vernunft reden wollte, gesagt hätte, die Herrschaft von mehreren könnte nichts taugen, weil schon die G ...

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