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Aus dem Inhalt:

Intelligenz? Was bitte?

Die Mensch-Maschine, die Intelligenz und die Ähnlichkeit

„Nihil est in intellectu, quod non antea fuerit in sensu, nisi intellectus ipse.“1

„With four parameters I can fit an elephant, and with five I can make him wiggle his trunk.“2

Es ist reizvoll, einen Bogen zu schlagen, den man größer kaum schlagen kann. ...

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Meritokratie - Lottokratie - oder doch besser Parteiendemokratie

Vor- und Nachteile von Demokratiemodellen, die gerade wieder Mode werden

Steckt unsere Demokratie in der Krise? Falls ja, wer ist daran Schuld? Elitäre, weltfremde Politiker oder ein frustriertes, irrationales Wahlvolk? Ein hörenswerter Vortrag des Politikwissenschaftlers Jan-Werner Mü ...

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Erkenntnistheorie und der Antagonismus der Zeit

Zufall und Notwendigkeit

Das Begriffspaar Zufall und Notwendigkeit markiert ein fundamentales, erkenntnistheoretisches Dilemma in der Philosophie, angefangen mit den verschiedenen Lesarten von Platons Timaios und gewiss auch innerhalb der platonischen Ontologie, so man von solch einer reden möchte, selbst. Sei’s drum, ob der Timaios der mittleren oder späten Schaffensphase Platons zugeordnet werden darf, das Problem war irgendwann unvermeidbar, ist es dem Denken seither doch im ...

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Modell Europa – eine Sackgasse? Wohlstand zum Nulltari, eine reine Geldangelgenheit (nicht lektorierter Rohentwurf)

Erzwungener Beistand

Die Notenbankpolitik der EZB hat unserer Ansicht nach die marktwirtschaftlichen Regeln der Kapitalmärkte außer Kraft gesetzt und klammen Staaten und unseriös haushaltenden Regierungen durch ihre Niedrigzinspolitik einen Zugang zu den Kapitalmärkten erzwungen. Natürlich kann man in diesen Fällen nicht die normale Vorstellung einer Zwangswirkung unterstellen, sie ist spezieller. In unseren Kontexten, wenn der Begriff Zwang auftaucht, dann haben wir staatliche Rechtsmittel zur Durchsetzung von Interessen im Auge. Diese Rechtsmittel b ...

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Brennstoffzelle im Auto: Besser als Lithiumakkus?

Wir sind bei unserer Urteilsbildung, wenn sie aufs Ganze geht und gleichzeitig gehaltvoll bleiben muss, auf Teilhabe an verlässlich aufbereitetem empirisc ...

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Wissen: Gemeingut oder Privateigentum? Wissen – Vom Privateigentum zum Monopol, Markt vs. Allmende       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Kultur gegen Markt

beschäftigen uns, zur Zeit noch rein theoretisch die Voraussetzungen klärend, mit der Frage, ob es denkbar ist, wie die Ökonomik gerne bestätigt wissen würde, dass die Reproduktions- und Entwicklungsprozesse einer Gesellschaft durchgängig als Marktwirtschaft funktionieren können? Oder, ob eine Gesellschaft ab einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Geschichte alle Formen der gesellschaftlichen Praxis, alle Beziehungen, die sie innerhalb und außerhalb ihrer nationalen Grenzen unterhält in solche Beziehungen zwischen Ma ...

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Freiheit und Spieltheorie – Das Spiel als ernste Sache

Freiheit als Selbst-Widerspruch des kleinen Gottes Mensch

Wie kann es sein, fragt Augustinus, dass Gott allwissend und zugleich der Mensch frei ist? Er fragt das ziemlich verklausuliert im 5. Buch seiner 22 Bücher über den Gottesstaat. „An voluntatibus hominum aliqu ...

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“Marktversagen“ und ökonomische Macht

Gesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien

1. Die Ungleichheit in gesellschaftlichen Tauschverhältnissen

Auf welche Weise gesellschaftliche Tauschverhältnisse in Theorien gegossen werden, entscheidet darüber, ob z.B. „Geld“ als zentrales Interaktionsmedium der Tauschpartner angesehen wird. „Geld“ ist nur dann das zentrale Interaktionsmedium, wenn unterschiedliche Machtpotentiale der beteiligten Tauschpartner in der Theoriebildung unberücksichtigt bleiben. Wenn Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Gebrauchswert gegen Gebrauchswert, Arbeitskraftangebot gegen Arbeitslohn, zahlungsfähige Nachfrage gegen quantitatives und qualitatives Warenan ...

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nichts, das sich nicht sagen ließe - das Böse, Teil 6

Gut und böse als Eigenschaften

Verlassen wir für einen Augenblick die Ebene der Geschichten, also die Ebene eines Sprechens, dass sein Thema an den langen Faden der Zeit hängt und lassen uns auf die Ebene ein, von der wir zunächst nicht sagen können, ob eine ontologische oder die der Semiotik ist.

Viele philosophische Richtungen bestreiten, dass gut zu sein im ...

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Macht       Ein Grenzfall des Bewusstseins

Wir bestimmen Macht als einen Grenzfall des Bewusstseins. Nicht, dass wir meinen, Macht wäre nicht ubiquitär, im Gegenteil. Als Vorstellung, wie als reale Macht, ist sie das. Wir müssen also fragen: woher kommt diese Vorstellung von Macht? Wie kommt es dazu, dass diese Vorstellung so verankert sein kann in unserem Bewusstsein, dass sie Handlungen motiviert, die andere Menschen das Leben kosten können? Und sie eben als diesen Grenzfal ...

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Fausts Tod (mit Bruno Ganz) Die Sorge als Glückskiller und die große Priese Wahn im Glück

Goethe vom schönsten Augenblick

Faust

Die Sterne bergen Blick und Schein, Das Feuer sinkt und lodert klein; Ein Schauerwindchen fächelt's an, Bringt Rauch und Dunst zu mir heran. Geboten schnell, zu schnell getan! – Was schwebet schattenhaft heran ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Nietzsche gegen Marx

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Ein anderes verfehlt Nietzsche meiner Meinung nach allerdings völlig. Was hält die Märkte in Gang? Marx hatte dafür eine klare Antwort: Reproduktion des Lebens bedarf der Produktionsmittel. Diese sind jedoch Eigentum weniger. Die meisten Menschen bringen nur ihre mehr oder weniger gut ausgebildete Arbeitskraft in den Produktions­prozess ein. Der Markt, auf dem Menschen ohne Reserven auf Menschen mit Reserven treffen, relativ Ohnmächtige auf relativ mächtige, ist die gegenwärtig einzige gesellschaftliche Struktur, die die Koppelung von Arbeitskraft und Produktionsmitteln erlaubt. Märkte werden durch die ständige Notwendigkeit dieser Kopplung in Gang gehalten. Zumindest so lange, wie Gesellschaften keine anderen Strukturen, keine anderen Kopplungs­wege für die Verbindung von Arbeitskraft und Produktions­mitteln erfinden. Die Marxsche Antwort ist ziemlich plausibel. Vergleichen wir damit Nietzsches Antwort. Nietzsche schaut sich das Verhältnis von Glä ...

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Hölderlins Krypto-Romatik

Urteil und Sein

Urteil

ist im höchsten und strengsten Sinne die ursprüngliche Trennung des in der intellektualen Anschauung innigst vereinigten Objekts und Subjekts, diejenige Trennung, wodurch erst Objekt und Subjekt möglich wird, die Ur=Teilung. Im Begriffe der Teilung liegt schon der Begriff der ge ...

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Universalpoesie

116. Athenäums-Fragment

Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennte Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen, und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will, und soll auch Poesie und Prosa, Genialität ...

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