Die Welt als ein Verkäufermarkt, Arbeitsproduktivität - des Teufels Küche, Never Ending Story (nicht lektorierter Rohentwurf)Eine Geschichte der Krisen
Gott hat die Kohle erschaffen,
damit wir sie verwenden.
Kentucky
war einst Boom Land. Hier im Harlan County, im Dorf Lynch, im
gesamten Osten Kentuckys fuhren die Bergleute in die Stollen und
holten die Kohle, viel Kohle, die hier in Massen lagerte für das
energiehungrige Amerika ans Tageslicht. In einer Gegend, in der 80
Prozent der Einwohner weiße Evangelikale
Ein Faktor auf Wanderschaft, Produktivität und Investition, Investitionen und Steuern, Steuern und Realinvestitionen (nicht lektorierter Rohentwurf) Produktivität und Wohlstand
Was
einst in des Teufels Küche als Substanz der zweiten Revolution
der Wirtschaftsgeschichte buchstäblich zischte und brodelte,
dieses ganze Gemisch aus Kohle, Erz und Stahl hatte eine gehörige,
sinnliche Präsenz und drängte sich geradezu auf, sie in
Beziehung zu setzen mit den Schaaren schuftender Menschen in den
Stollen, Minen und an den Hochöfen. Was mit Hände Arbeit,
hinzugezählt die unsichtbare Hand von A. Smith, in Evidenz
produziert wurde, prangte wie ein Hochofen oder e ...
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Der Deal: Freiheit aufgeben für GlückDas Streben nach Glück – Freiheit, die sich selbst auflöst
Die zentralen Versprechen der
Plattform-Ökonomie
lauten Komfort und Effizienz. Das
ist nichts anderes als die aktuelle Version dess ...
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Lorena Jaume-Palasi, Matthias Spielkamp:
Ethik und algorithmische Prozesse zur Entscheidungsfindung oder -vorbereitung
AlgorithmWatch Arbeitspapier Nr. 4, Berlin 2017
Ethik in der Digitalisierung
Von Algorithmen gesteuerte,
automatisierte Entscheidungsprozesse (automated decisionmaking, ADM)
nehmen schon heute breiten Raum in unserer Gesellschaft ein. Sie
reichen von Fahrerassistenz-Systemen, die Autos bei Gefahr
abbremsen, bis hin zu Software, die darüber entscheidet, ob
jemandem ein Kredit gewährt wird. Auch staatliches Handeln wird
immer öfter von ADM-Systemen unterstützt, sei es in der
„vorausschauenden Polizeiarbeit“ (predictive ...
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Subjekt, Substanz und das Nichts bei Hegel und in der FinanzindustrieHegel oder: The city never sleeps
Dieter
Henrich hat überzeugend, vorgebracht:
»Die
Substanz ist als Subjekt zu bestimmen.« Dieser Grundsatz Hegels
formuliert sein philosophisches Programm vollständig und
profiliert es gegen seine wichtigsten Alternativen.“ ...
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Die scheiternde Homodizee - das Böse, Teil 1Das Böse
Menschheitserfolg und Menschlichkeitsversagen
Reflexionen
auf Ethik kommen am Begriff des Bösen
nicht vorbei. Es ist der traditionelle Begriff, mit dem wir in
unserer Kultur seit mehr als zwei Jahrtausenden auf das moralisch
Verwerfliche zeigen, mittels dessen wir für jedermann das
kenntlich machen, was es unter Menschen, die miteinander
zusammenleben, nicht geben darf. Dem Begriff des Bösen
kommt in dieser Funktion einer moralischen Qualität in unserer
Kultur Exklusivität zu. Wir haben keinen anderen ...
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Eine Lesearbeit, ein KommentarHeidegger lesen • Vom Wesen der Wahrheit
Heideggers
Vortrag Vom Wesen der Wahrheit von 1930
ist in 9 Teile unterteilt.
Ich möchte die Teile der Reihe nach, Seite für Seite durchgehen
und kommentierend befragen. Der so entwickelte Wahrheitsbegriff soll danach am Afri Cola Spot von Charles Wilp erprobt werden, der mit eben den Entitäten arbeitet, mit denen Heidegger das Wesen der Wahrheit entwickelt, mit Stimmungen und Verhalten ... mehr
Ästhetik: Unbestechlicher Blickkontakt - Urteil des Paris
Warum gerade diese?
Die Spannweite des mit dem Wort „Ästhetik“ gemeinten ist
mehr als weit.
Womit also beginnen? Mit dem Anfang. Mit einem ersten Blick.
Der freundliche Blickkontakt einer Mutter mit ihrem Baby. Wer Kinder hat,
weiß, wie sehr in solchen frühen Kontaktsituationen der
Gesichtsausdruck der Mutter den Säugling bewegt. Und im Gegenzug zeigt das
Kind der Mutter, was es fühlt.
In westlichen Kulturen etwa ab dem 2te ...
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Was heißt bei Heidegger Transzendenz?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Dazu würde ich gern auf zwei Passagen aus „Sein und Zeit“ hinweisen
(bitte
nicht erschrecken vor dem folgenden Heidegger-Zitat. Ich erläutere
es gleich auf der nächsten Seite.):
„Das
»Transzendenzproblem«“, heisst es da, „kann
nicht auf die Frage gebracht werden: wie kommt, ein Subjekt hinaus zu
einem Objekt, wobei die Gesamtheit der Objekte mit der Idee der Welt
identifiziert wird. Zu fragen ist: was ermöglicht es
ontologisch, daß Seiendes innerweltlich begegnen und als
begegnendes objektiviert werden kann? Der Rückg ...
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Penderecki - Steve ReichMusik - zum Genießen
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Michael F. Atiyah 1969 zum Thema:Wandel und Fortschritt in der Mathematik
Der Mathematiker veröffentlicht die Ergebnisse seiner Forschungen in
Fachzeitschriften. In diesen wissenschaftlichen Arbeiten werden
Theoreme bewiesen, die vorher nicht bekannt waren. Für einen
Laien scheint die mathematische Literatur erstaunlich umfangreich zu
sein, glaubt er manchmal doch sogar, es gäbe in der Mathematik
überhaupt nichts Neues mehr zu erforschen.
In den Mathematical Reviews, die in den USA erscheinen, wer ...
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